agapeo4.jpg

Zufriedene Familien berichten

 

Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann… das sagte einst Richard von Weizsäcker. Und wir haben selbst erfahren, wie schnell sich das Leben verändert und was es heißt ein Kind mit Einschränkungen zu haben. Immer für sein Kind da sein, es immer und überall zu vertreten, sich einzusetzen und nie die Kraft zu verlieren, dass ist das was Eltern wollen. Aber wie schafft man es, wenn sich plötzlich alles umstellt und man noch mehr für sein Kind da sein muss.

In so einer schwierigen und vor allem neuen Situation braucht man viel Unterstützung. Dies bekamen wir von der Familie.
Aber wer hilft darüber hinaus? Überwachung der Vitalfunktionen (besondern nachts, wenn man Schlaf braucht, um an nächsten Morgen wieder fit zu sein) Behördengänge, Arztbesuche, Kommunikation zu Ämtern und Krankenkasse, Kindergartenbetreuung. Mit Agapeo haben wir einen tollen Pflegedienst an unserer Seite gehabt, der jederzeit für uns da war und uns in allen Belangen Unterstützt hat.

Was zeichnet Agapeo für uns aus:
– Ein festes gut ausgebildetes Pflegepersonal-Team in angemessener Größe, die abhängig von den Pflegestunden ist. Wir/unser Kind hatte immer bekannte Personen, dem es auch vertraut hat. Auch kennt das Pflegepersonal das Kind und weiß wie es auf bestimmte Gegebenheiten reagiert.
– Individuelle Regelungen der Betreuungszeiten.
– Aufgrund kurzer Dienstwege sehr gute Kommunikation – für jedes Team gibt es eine Teamleitung.
– Wünsche und Anregungen wurden angenommen und nach Möglichkeit umgesetzt. Die Umsetzung erfolgte bei uns immer schnell und problemlos.
– Kindergartenbetreuung, die notwendig war, wurde von Agapeo übernommen.

Liebe Grüße

Sandra Welslau
 

 

Meine Geschichte mit Elke

Hallo ich heiße Andreas Braun und bin am 17.01.2007 in Pegniz geboren. Leider konnte ich nach der Geburt nicht atmen und wurde gleich intubiert. Ein Krankenwagen hat mich gleich nach Bayreuth gefahren. Dort konnten sie nach fünf Tagen auch nichts ausrichten und haben immer wieder intubiert und extubiert, leider alles ohne Erfolg. Wir blieben neun Wochen lang. Meine Mama durfte im Ronald Mc Donald Haus übernachten, so war sie immer bei mir und ich war nicht alleine. Als die Ärzte dort auch keine Lösung mehr wussten, wurde ich nach München ins Haunersche Kinderspital gebracht. Dort wurde mir in der zweiten Woche ein Tracheostoma angelegt. Ich habe nämlich einen zu weichen Kehlkopf und die Luftröhre ist zu weich, außerdem sind die Stimmbänder gelähmt. Endlich konnte ich richtig durchatmen, welch eine Wohltat. Nun mussten meine Eltern lernen wie man eine Kanüle legt. Das war gar nicht so einfach es kostete viel Überwindung aber sie haben es geschafft. Nach sechs Wochen München wurde ich wieder nach Erlangen zurückverlegt. Dort musste ich bleiben bis wir einen Pflegedienst hatten. Mein Papa musste ganz viel Telefonieren, wegen der Kasse. Aber letztendlich nach vier Wochen am 14.06.2007 durfte ich endlich nach Hause, natürlich mit einem Pflegedienst, meine Ansprechpartnerin war Elke Rupp-Reinfelder. Für meine Mama und meinen Papa war es das größte Glück das ich endlich zu Hause war, es war eine sehr harte Zeit für meine Eltern. Mein Pflegedienst unterstützt meine Eltern wo sie nur können, ohne geht’s halt nicht. Für weitere Krankenhausbehandlungen wurde geraten nach Köln zu fahren zum Dr. Puder. Der ist echt Spitze. Im August 2007 war es soweit, wir fuhren nach Köln zur Bronchoskopie und eine PEG wurde mir auch verpasst, denn ich konnte nicht essen. In den folgenden Jahren fuhren wir des Öfteren nach Köln immer wieder zur Kontrolle. Zwischenzeitlich bekam ich im Mai 2010 einen Bruder, jetzt hab ich endlich Verstärkung. Ich freue mich riesig über ihn. Im Februar 2011 wurde ich an den Stimmbändern operiert, endlich klappt es auch mit dem Ventil. Ich kann mich jetzt super unterhalten und verständigen. Ende März musste ich noch einmal nach Köln reise, da blieb ich eine Woche. Am 31.03.2011 wurden mir die Kanäle gezogen und ich konnte ohne atmen. Ist das ein tolles Gefühl! Es können alle noch gar nicht fassen. Nach vier Jahren habe ich sie los. Einfach toll!!! Alle die mich kennen sind sehr glücklich. Ich möchte allen Danke sagen, die mich auf meinem langen Weg begleitet haben. Es ist ein tolles Gefühl nicht alleine zu sein.
Danke

Andreas Braun